
Ethisches Wirtschaften
Wie zeitlose ethische Prinzipien die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts transformieren können — und warum das dringender ist denn je.
Die Ursprünge
E.F. Schumacher und die Geburt einer Idee
Als der deutsch-britische Ökonom Ernst Friedrich Schumacher 1955 als wirtschaftlicher Berater nach Burma reiste, ahnte er nicht, dass diese Erfahrung sein Denken für immer verändern würde.
In Burma erlebte Schumacher eine Gesellschaft, die Wirtschaft fundamental anders verstand als der industrialisierte Westen. Hier war Arbeit nicht nur Broterwerb, sondern ein Weg zur persönlichen Entwicklung. Produktion diente nicht der Gewinnmaximierung, sondern der Befriedigung realer Bedürfnisse. Und Wohlstand wurde nicht am Besitz gemessen, sondern am Wohlbefinden.
Diese Einsichten verdichtete Schumacher in seinem Kapitel „Buddhist Economics", das 1973 in seinem Buch „Small is Beautiful: A Study of Economics as if People Mattered" erschien. Das Buch wurde zu einem der einflussreichsten Wirtschaftswerke des 20. Jahrhunderts.
„It is not a question of choosing between 'modern growth' and 'traditional stagnation'. It is a question of finding the right path of development, the Middle Way between materialist heedlessness and traditionalist immobility."
— E.F. Schumacher, „Small is Beautiful" (1973)
Zwei Weltsichten
Ethischer Ansatz vs. konventionelle Wirtschaft
Fünf zentrale Unterschiede, die zeigen, warum ein Umdenken notwendig ist.
Menschenbild
Ressourcen
Arbeit
Technologie
Maßstab
Moderne Bewegungen
Wirtschaft mit Sinn
Schumachers Ideen sind aktueller denn je. Weltweit entstehen Bewegungen, die Wirtschaft neu definieren.
Unser Ansatz
My Social Way als Modell
My Social Way übersetzt die Prinzipien des ethischen Wirtschaftens in eine digitale Plattform für das 21. Jahrhundert.
Gemeinschaft statt Konkurrenz: Wir fördern Zusammenarbeit und gemeinsame Wertschöpfung.
Ethische Entscheidungen: Unsere vier Grundprinzipien leiten jede Entscheidung auf unserer Plattform.
Nachhaltigkeit als Prinzip: Minimaler ökologischer Fußabdruck, maximaler sozialer Nutzen.
Lokale Verwurzelung: Inspiriert von Schumachers Vision nachhaltiger, lokaler Wirtschaftskreisläufe.
„Obtaining the maximum of well-being with the minimum of consumption."
— E.F. Schumacher
„The aim should be to obtain the maximum of well-being with the minimum of consumption. [...] The less toil there is, the more time and strength is left for artistic creativity."
— E.F. Schumacher, „Buddhist Economics"
„Eine Wirtschaft, die Menschen wie Mittel behandelt und Dinge wie Zwecke, hat ihre Richtung verloren."
Frei nach E.F. Schumacher
Wirtschaft anders denken, gemeinsam handeln
Ethisches Wirtschaften ist keine Theorie — es ist eine Einladung zum Handeln. Werde Teil einer Gemeinschaft, die diese Prinzipien lebt.